Samstag, 4. Juni 2011

Facebook für E-Patienten

Quelle: Flickr.com
Facebook hat sich in den letzten Monaten zur wirklichen Killerapplikation entwickelt. Kein Werbespot mehr, ohne dass das Facebook-Logo angezeigt wird. Nun folgen auch viele Fan-Seiten von Anbietern des Gesundheitsmarktes.



Aber welchen Vorteil bieten diese Seiten dem Patienten?
Die Facebook-Seiten sind öffentlich, man muss also zum Lesen kein Mitglied bei Facebook sein. Will man jedoch "Fan" der Seite werden, ist eine Mitgliedschaft notwendig. Aber auch hier kann jeder selbst bestimmen, wie viele Informationen er über sich öffentlich verrät.

Folgende Vorteile ergeben sich für den Patienten:
  • der Patient übernimmt die Verantwortung für seine Vernetzung
  • der Patient  kann sich informelle Informationskanäle öffnen, in dem er Fan-Seiten beitritt
  • der Patient kann einfach eigene Communities anlegen
  • soziale Wissensteilung und gemeinschaftliche Empfehlungen
  • Wahrnehmung des Menschen als Schnittmenge aus Privatleben und Öffentlichkeit
  • Möglichkeit des Aufbaus eines Lifestreams, der sich aus anderen Social Media-Komponenten speist und als Live-ePortfolio fungieren kann
  • Gefühl für positive Aspekte der globalen Gemeinschaft
  • zentraler mobiler Zugriff auf den Informations- und Kommunikationskanal vernetzter “FreundInnen”
  • kein Spezialwissen von Medientechnologie erforderlich, um einsteigen zu können
Nachteile:
  • Zwang zur Öffentlichkeit 
  • aufwendige Privatsphären-Einstellungen
Facebook-Seiten für Patienten:

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